Auch, wenn in der digitalen Welt von heute vieles per Mail oder Messenger-Dienst hin und her geschickt wird, gibt es doch immer noch genug Bedarf für Dokumente in Form von Papier. Man kann zum Beispiel jeden Vertrag der Welt mit einem Mausklick abschließen. Doch kündigen geht natürlich nur per Post. Am schönsten wäre wohl noch vom Notar bestätigt, damit es schön kompliziert und umständlich ist. Aber auch im Business spielt Gedrucktes eine große Rolle. Präsentationen am Beamer werden häufig mit einem Hand-Out in Papierform kombiniert. Drucken ist wichtig, so dass es meist effizienter ist sich einen anzuschaffen. Wird er nämlich nötig, bleibt sonst oft nur der Gang zum Copy Shop. Und das kostet Zeit. Doch welchen Drucker sollte man aussuchen? Wir geben einige Tipps.

Drucker kaufen – Qualität lohnt sich

Hin und wieder sieht man schier unfassbare Angebote für Drucker, die wahnsinnig günstig sind. Man denkt man spart Geld mit ihnen, doch das Gegenteil ist häufig der Fall. Die absoluten Billig-Geräte haben in der Regel keine lange Lebensdauer. Man munkelt sogar, dass so mancher Hersteller Sollbruchstellen einbaut. Bestimmte Teile im Innern können nach einer bestimmten Anzahl von Drucken kaputt gehen. Wir empfehlen lieber eine solide Marke zu kaufen. Am besten einen Drucker, der auch für den Einsatz in Firmen produziert wurde. Diese Geräte sind unverwüstlich und halten wiederum ewig.

W-Lan und Bluetooth

Wichtig ist vor allem für Freiberufler, Selbständige und Angestellte im Home-Office, dass der Drucker ohne Kabel ansteuerbar sein sollte. Er sollte also mit W-Lan oder Bluetooth aufrufbar sein. Grund dafür ist die räumliche Flexibilität. Nicht jeder Mensch hat Platz für ein größeres Gerät neben dem Schreibtisch. Das heißt, manchmal muss man den Drucker vom PC oder Notebook weiter weg platzieren. Vielleicht sogar in einen anderen Raum stellen. Mit Funkverbindung kein Problem. Ansonsten bliebe nur ein langes Kabel, das quer durch die Wohnung geht.

Wenn jedoch W-Lan vorhanden ist, dann können Sie einen Drucker aus dem Büro heraus über das heimische Netz problemlos ansteuern, egal wo dieser steht. So lange er W-Lan Empfang hat reicht ein Knopfdruck. Bei Bluetooth ist das ähnlich, nur müssen dafür PC und Drucker etwas näher beieinander sein. Wir haben uns einige Bluetooth-Drucker bei Sir Apfelot angesehen und festgestellt, dass es schon einige paar Meter sein dürfen. Am besten im einstelligen Bereich. Problematisch sind nur Wände, die das Funksignal stören könnten. Zudem ist W-Lan schneller bei der Datenübertragung. Aber bei kleineren Datenmengen und geringer Entfernung lässt sich mit Bluetooth dafür komplett ohne Internetverbindung zwischen den Geräten arbeiten.

Tinte oder Laser?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeine Antwort. Jede Art hat seine eigenen Vorteile. Laser zum Beispiel ist in Sachen schwarz-weiß genauer und kontrastreicher. Doch beim Farbdruck hat Tinte die Nase vorn. Dafür hat Laser wiederum eine höhere Druckgeschwindigkeit. Wichtig für alle jene, bei denen es schnell gehen muss und viel zu drucken da ist. Wem das egal ist, der kann auch problemlos mit Tinte arbeiten.

Verbrauchsmaterial

Drucker beider Art benötigen Patronen, Toner bzw. Kartuschen. Häufig holen sich die Hersteller hier ihr richtig großes Geld. Sie machen die Geräte schön billig und beim Verbrauchsmaterial langen sie dann ordentlich zu. Hier stellt sich die Frage, wie viel denn die Kartuschen kosten. Vor allem aber ist auch interessant, ob sie sich durch günstigere Hersteller ersetzen lassen? Manche Geräte verlieren dadurch sofort ihre Garantie. Andere fangen bei jedem Ausdruck an zu nerven, dass es keine Originaltinte ist. Dann muss man bei jedem Druck ein paar Klicks machen, bis man endlich zu einem Ergebnis kommt. Hierin liegt also die wahre Chance auf Ersparnis. Checken Sie daher keine Druckerpreise. Checken Sie lieber die Preise von Patronen und Kartuschen. Zudem sollten Sie sehen, ob man sie durch günstige Herstelle substituieren kann.

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