Shopify und SEO

Onlinehandel und E-Commerce erleben während der COVID-19 Pandemie den seit Langem verdienten Schub. Auch wenn der eine oder andere tatsächlich glaubt, das Internet sei nur eine temporäre Erscheinung und der stationäre Handel würde irgendwann wieder eine Blüte erleben: Ich halte das für extrem unwahrscheinlich. Der Konsum wird bleiben, aber die Art und Weise, wie dieser vollzogen wird, hat sich geändert und wird nie wieder so sein wie früher. So wie die Kutsche durch das Automobil abgelöst wurde, um das Bedürfnis „Mobilität“ zu befriedigen, haben Kaufhäuser zunächst spezialisierte Geschäfte verdrängt, um nun selbst durch die bessere Variante des Kaufhauses, dem Online-Shop, ersetzt zu werden. Für den Betreiber eines solchen Shops gibt es viele Plattformen, eine davon ist Shopify.

Shopify – Darum handelt es sich bei dieser Software

Bei Shopify handelt es eine eCommerce Software. Diese wird von einem kanadischen Unternehmen angeboten. Das Unternehmen bietet Lösungen rund um das Thema Onlineshopping an. Der Vorteil für den Verkäufer liegt darin, dass er sich keine Gedanken machen muss, eine eigene Software zum Laufen zu bekommen. Er zahlt einen festen Preis für die Bereitstellung der Verkaufsplattform. Die Preise richten sich dabei nach Umfang der Leistung. Interessant ist, dass tatsächlich alles über die Plattform abgewickelt werden kann, so wie Versandabwicklung, Bezahlsysteme und vieles mehr.

Gerade für Start-Ups und Neueinsteiger im Onlinehandel ist so eine Lösung viel wert, da man ohne viel Aufwand gleich starten kann. Zeigt sich die Geschäftsidee als nicht zukunftstauglich, dann kündigt man einfach den Vertrag. Außer dem Aufwand für die Einrichtung des Shops und der bis dahin aufgelaufenen monatlichen Kosten hat man keine Ausgaben bezüglich des Shopify Shops gehabt.

SEO und Shopify – Das gilt es zu beachten

Shopify SEO wird leider oft von Shopbetreibern ignoriert. Dabei bietet sich auch in diesem Bereich Optimierungspotenzial an. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass der Nutzer nicht so viel Kontrolle über die Shopify-Software hat, wie etwa bei Software mit frei verfügbarem Sourcecode. Aber im Rahmen des Möglichen sollte man die Dinge umsetzen, die möglich sind.

  • Optimierung der Ladezeiten durch komprimierte Bilder und eine möglichst saubere Struktur (Pop-Ups, Plugins, Drittanbieter-Software, etc. möglichst vermeiden; Nutzung von schlanken Themes)
  • Shopseiten und Bloginhalte nach den üblichen Regeln von SEO aufbauen (Überschriften und Zwischenüberschriften, kurze Sätze, maßvolle Nutzung von Keywords, etc.)
  • Optimierung auf bestimmte Keywords – Passend zu den Produkten, die im Shop angeboten werden – hier wird das meiste Potenzial brachliegen gelassen, weil oft auf die falschen Keywords hin optimiert wird und die Shopbesucher nicht das finden, was ihnen laut Keyword versprochen wurde und den Shop ohne Kauf verlassen.

Wichtig ist, dass SEO nie ein Selbstzweck ist, sondern immer aus der Sicht des Kunden betrachtet werden muss. Dieser versucht, ein Problem zu lösen oder ein Bedürfnis zu befriedigen. Die Aufgabe von SEO ist es nun, ihm den Weg zum Produkt zu erleichtern, welches genau dafür eine Lösung bietet.

Zusammenfassung

Shopify ist eine professionelle E-Commerce-Lösung. Diese bietet sich für kleine Händler aber auch große Versandhäuser an. Gerade für Neueinsteiger in den Onlinehandel bietet sich diese Software an, da sie mit dem Unternehmenserfolg wachsen kann.

SEO und Shopify schließen sich nicht aus, wenn man weiß, welche Möglichkeiten es gibt und welche nicht.

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