Es klingt mittlerweile schon altertümlich, aber viele Geschäfte arbeiten ausschließlich lokal und haben überhaupt kein Interesse daran in irgendeiner Form überregional tätig zu sein. Dennoch müssen auch sie in SEO investieren. Denn innerhalb einer Region sind auch sie zum Teil enormer Konkurrenz ausgesetzt. Für sie ist das sogenannte Local SEO maßgebend. Es hat mit dem allgemeinen SEO vieles gemeinsam, es gibt aber auch Unterschiede. Hier ein Erfahrungsbericht darüber welche Faktoren wirken und welche nicht.

Local SEO – warum ist es wichtig?

Denken Sie an Restaurants, Geschäfte oder Handwerker. Sie haben gar nicht die Möglichkeit ihre Dienstleistungen außerhalb eines bestimmten Radius zu verkaufen. Dennoch besteht für sie das Problem, dass auch sie irgendwie im Web gefunden werden müssen. Das heißt, bei örtlich gebundenen Geschäften ist es wichtig in Google gut platziert zu sein. Wie erreicht man das?

Domainname

Ganz in den Anfängen des Internet war der Domainname im SEO der King. Ein Titel wie „kinderschuhe-kaufen.ch“ reichte schon aus, um gut platziert zu sein. Mittlerweile ist das nicht mehr so. Google hat diesen Faktor deutlich entwertet. Allerdings trifft das nicht zu auf das lokale SEO. Wer mit einer Domain „jalousien-reparieren-zuerich.ch“ an den Start geht, der wird merken, dass das gar nicht so unbedeutend ist. Denn die Erwähnung des Stadtnamens deutet für Google stark auf ein lokales Business hin. Die Keywords wiederum zeigen eine hohe Relevanz. Im Local SEO noch heute ein wichtiger Faktor, wenn ausreichend Content auf der Seite ist, der den Bezug weiter verstärkt.

Nutzersignale

Versuchen Sie Ihre User lange auf der Seite zu halten. Der Barber Shop in Zürich zum Beispiel zeigt zahlreiche Bilder, um das zu erreichen. Während die Kunden sich die Fotos ansehen, und  erfahren was im Laden so alles an Kreationen für den Bart möglich ist, registriert Google die Verweildauer. Je höher sie ist, umso besser – vermutet dann die Suchmaschine.

Verlinkungen

Regionale Kunden? Dann sind es auch regionale Links, die am besten funktionieren. Denn was wäre unnatürlicher, wenn der Heizungsbauer aus München von der New York Times verlinkt wird? Da würden sicherlich Zweifel aufkommen. Daher sind für regionale Geschäfte Links besser, von denen Google weiß, dass sie der gleichen Region entstammen.

Einträge in Businessportale

Wer trägt sich heute noch in die Gelben Seiten ein? Nun ja, lokale Geschäfte schon. Denn sie wissen, dass es immer noch genug Senioren gibt, die das nutzen. Solche Einträge sind dann für Google ebenfalls gut. Vor allem dann, wenn es kostenpflichtige Portale sind. Dann ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass es um ein seriöses Geschäft geht und nicht um einen Laden, der in Wirklichkeit nur als Fassade für eine Abzocke im Internet fungiert.

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