Im Bereich SEO versucht Google bestimmte Arten von Seiten etwas anders zu behandeln als den großen Rest. Dies gilt vor allem dort, wo gesundheitliche Risiken vorhanden sind oder wo es um Rechtspflege geht. Also um die Bereich Medizin und Jura. Grund für diese besondere Aufmerksamkeit ist die Tatsache, dass auf diesen Gebieten viel Schindluder getrieben wurde. Leute ohne passende Kenntnisse geben Tipps und Ratschläge. Jeder, der darauf reingefallen ist, der wird sich denken: Was hat Google mir da nur für einen Müll geliefert? Das ist natürlich nicht Vorteilhaft für den Ruf der Suchmaschine. Vertreter solcher Branchen müssen in Sachen SEO umdenken. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Der gute Ruf ist alles

Googles SEO-Apostel John Müller hat hierzu ein Hangout herausgelassen. Seine Empfehlung ist es die eigenen Seiten noch einmal kritisch durchzusehen. Man solle vor sich selbst rechtfertigen, warum diese es verdient hätte von allen anderen auf der ersten Trefferseite zu sein. Ärzte und Gesundheitsberater können mit fachlich gut recherchierten Themen auf jeden Fall punkten. Juristen mit umfangreichen Rechtstipps und Backlinks von hoch angesehenen Seiten. In dem Fall wären es Hochschulen, Behörden oder Kammern. Auf diesem Wege kann sogar der Anwalt Winterthur zu einer Top-Anlaufstelle im Web werden. Gute Inhalte würden es ermöglichen.

Um das zu schaffen, sollten sich die Betroffenen nochmal mit dem EAT-Faktor auseinandersetzen. Hierzu meinte Müller, dass in letzer Zeit zahlreiche SEO Experten auf diesem Gebiet gute Beiträge verfasst hätten. Dort könne man sich die Infos getrost abholen. EAT als Abkürzung steht für die Begriffe:

  • Expertise
  • Authoritativeness
  • Trustworthiness

Traffic und Backlinks sind hierzu ein gutes Mittel. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich jemand ganz konkret einen Namen machen kann. Gastbeiträge auf renommierten Seiten, digitale PR in Online News die alle mit der gleichen Autorenschaft gekennzeichnet sind und auf die Hauptseite weiterleiten, sie helfen, wenn Google die Daten mit dem Impressum abgleicht. Oder mit den den Daten aus der WHOIS-Registrierung, oder mit denen die in der Search Console hinterlegt sind. Und wo auch immer Google noch unsere Daten her hat.

Des Weiteren erwähnte er, dass die Seitenbetreiber Versuche unternehmen sollten mit anderen wichtigen Suchbegriffen zu ranken. Es gibt eben auch noch Longtail. Und mit sehr speziellen Suchbegriffen lässt sich in Summe mehr Traffic erzeugen als im harten Kampf um die Main-Kewords.

Für Webmaster von Kanzleien oder Kliniken usw. bedeutet es, dass sie ihre Kunden aktiv dazu ermuntern sollten Inhalte zu erstellen. Und dies gleich aus mehreren Gründen. Zum einen natürlich, um Traffic zu erzeugen. Zum anderen aber auch, um Backlinks anzulocken. Diese werden dann die Seite in Summe stärken.

Eines ist sicher. Die künstliche Intelligenz der Google-Suche wird mit der Zeit Mittel und Wege finden, um Gauner und schwarze Schafe ausfindig zu machen. Juristen und Mediziner tun gut daran, wenn sie ihren Content im Niveau immer schön weit oben halten.

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