Dienstleistungen in die Schweiz von internationalen Portalen importieren ist sehr günstig

Wir in der Schweiz nehmen in Europa eine besondere Stellung ein hinsichtlich Politik und Ökonimie. Wir unterhalten enge wirtschaftliche Beziehungen mit der EU, sind aber kein Teil von ihr. Wir legen viel Wert auf die Unabhängigkeit, verfügen jedoch über ein Abkommen zur Freizügigkeit für Arbeitnehmer. Dadurch kommt die Situation zustande, dass wir Schweizer unser Land mit zahlreichen EU Bürgern teilen. Ungefähr 25% der hiesigen Bevölkerung sind mittlerweile Einwanderer. Manche nur auf Zeit, andere auf Dauer. Aus dieser Konstellation heraus ergeben sich für uns gewisse Vorteile, die wir für unsere tägliche Arbeit nutzen können. Vor allem wenn es um den Einsatz von Dienstleistungen geht, die sich am einfachsten übers Internet erledigen lassen. Wir zeigen einige auf und wir besprechen, wie Sie diese für sich im Idealfall nutzen, so dass Sie Ihr Unternehmen voranbringen.

Warenverkehr zwischen der Schweiz und der EU

Die Schweiz ist ein Hoch-Lohn-Land. Das hiesige Preisniveau ist somit in fast allen Belangen wesentlich über dem in unseren Nachbarländern. Früher war es noch gravierender, als der Wechselkurs des Franken deutlich höher war. Aber selbst nachdem dieser massiv gesunken ist, erscheinen wir für das Ausland als teuer, während für uns alles billig ist. Problem an der Sache ist: bei materiellen Gütern kann man nicht einfach im Ausland bestellen, zum Beispiel bei Amazon.de und sich dann zu den schön niedrigen Preisen ein Paket nach dem anderen schicken lassen. Sofort wird der Zoll fällig und der ist nicht ohne. Daher gilt es beim materiellen Warenverkehr aufzupassen und die Regeln zu beachten.

Dienstleistungen aus der EU oder international beziehen

Auch in dieser Hinsicht müssen natürlich Zollvorschriften beachtet werden. Dennoch ist es äußerst günstig manche Dienste aus dem EU-Ausland oder von noch weiter außerhalb zu beziehen. Englisch ist DIE Sprache, welche die gesamte Welt verbindet. Und für manche Jobs reicht es aus, wenn man über eine Internet-Leitung verfügt. Hier einige Fallbeispiele aus unserer SEO Agentur:

Zahlreiche Agenturen oder Privatpersonen suchen für Aufträge in der Schweiz Ghostwriter. Wir selbst benötigen sie, um Inhalte auf den Seiten unserer Kunden zu platzieren. Wir lassen die Ghostwriter den Content erstellen. Für den Endverbraucher sieht das so aus, als kämen die Blogbeiträge von der Firma, auf deren Seiten sie sich bewegen. Doch kaum jemand schreibt so etwas wirklich selbst. In dieser Hinsicht ist vor allem zu beachten, dass die Autoren gutes Deutsch sprechen. Oft suchen wir Leute aus, die aus Deutschland kommen oder Österreich. Für unsere französischsprachigen Mandanten engagieren wir gerne Franzosen. Aber auch Leute, die frankophonen Regionen leben. Über internationale Börsen und Agenturen ist das machbar. Englische Inhalte sind in der EU ebenfalls leicht zu organisieren. Hier sind vor allem Freelancer oder Agenturen aus Osteuropa sehr aktiv. Sie sind wirklich ungeheuer günstig, selbst wenn man dann noch irgendwann zollpflichtig wäre. Wobei man sagen muss, dass es hervorragende Germanistik Studenten außerhalb gibt. Auch sie schreiben tollen Content in deutscher Sprache.

Dann sind da die Aufträge aus der Kategorie, bei denen die Sprache keine Rolle mehr spielt. Beispiele dafür sind Dinge wie Logo Design oder Video-Produktion, Erstellung von Animationen, Grafik Design, Web-Design usw. Solche Aufträge können theoretisch nach Asien ausgelagert werden. Das ist kein Problem. Die Leute sind dort gut geschult und verlangen doch nur Bruchteile von den hiesigen Preisen. Dafür nutzen wir Börsen, wie zum Beispiel Fiverr, Upwork oder Freelancer.com usw. Hier im Video werden einige vorgestellt:

Wir haben auf diesem Wege bereits viel Geld eingespart und unsere Margen erhöht. Anders geht es fast nicht mehr. Denn manche unserer Kunden haben wir schon deshalb verloren, weil sie ihr komplettes SEO an Firmen in günstigeren Regionen ausgelagert haben. So ist das nun einmal. Wir bekommen es bei uns selbst mit. Jeden Tag erreichen uns Mails mit Angeboten aus China, Indien, Indonesien, Malaysia usw. wo sich Leute auf Jobs bewerben. Sie möchten aus der Ferne Mitarbeiter sein, die mit all jenen Aufgaben betraut werden, die sich ohne örtliche Bindung und ohne deutsche Sprachkenntnisse erledigen lassen. Es funktioniert. Aber leider übernehmen sie eben auch das komplette Geschäft wir bleiben chancenlos beim Pitch. So ist die Welt nun einmal heute. Man geht mit der Zeit oder man geht nirgendwo mehr hin.

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